Auftakt

Wer war die Künstlerin Ellen Tornquist?


Begleiten Sie uns auf unserer Spurensuche!

Das Hausmuseum „Villa Freischütz“ wurde 2019 eröffnet. Es ist also ein junges Museum, das noch viele unerschlossene Schätze birgt. Erst nach und nach werden wir sie wissenschaftlich erforschen und dieses Wissen mit Ihnen in Ausstellungen, Publikationen und auf dieser Website teilen können.

Das Wunderbare daran ist, dass wir als Team der „Villa Freischütz“ uns immer noch fühlen wie Entdeckerinnen, die sich auf einer spannenden Expedition durch die Welt der Familie Fromm und das Meran von vor 100 Jahren befinden.

„Wir“, das sind vor allem Herta Waldner und Karin Pircher vom Vorstand der Stiftung Navarini-Ugarte. Beide sind seit der ersten Stunde maßgeblich am Aufbau des Hausmuseums beteiligt gewesen.

Karin Pircher (links) und Herta Waldner (rechts) mit Anntraud Torggler, die ebenfalls von Beginn an dabei war.

Sie haben alle Objekte unter dem Dach der Freischütz im Zuge einer Schnellinventarisierung als Erste zu Gesicht bekommen. So waren es auch die beiden, die den Schatz der Gemälde von Ellen Tornquist, der Künstlerin, um die es hier gehen soll, „gehoben“ haben – dazu später mehr.

Und „wir“, das bin auch ich: Ariane Karbe, Ausstellungsdramaturgin aus Berlin. Ich habe die Dauerausstellung für die Villa Freischütz konzipiert und realisiere seit der Eröffnung verschiedene Projekte für das Hausmuseum.

Ariane Karbe in der Villa Freischütz
Hier führe ich gerade durch die „Villa Freischütz“.

In diesem Blog über die vergessene Kunstmalerin Ellen Tornquist (1872-1944) wollen wir Sie an unserer Entdeckerfreude teilhaben lassen.

Wir wollen Ihnen zeigen, wie aufwendig und mühsam wissenschaftliche Recherchen sein können und dass sie manches Mal von Irrwegen und Sackgassen markiert sind.

Nicht zuletzt wollen wir veranschaulichen, dass die Geschichten, die generell in Museen und konkret in der „Villa Freischütz“ erzählt werden, ganz entscheidend von den Menschen geprägt werden, die sie erzählen.

Hier in diesem Blog bin ich die „Geschichtenerzählerin“, und so ist die Rekonstruktion von Ellen Tornquists Lebensweg und künstlerischem Schaffen stark von meinem Vorwissen und meinen Vorlieben beeinflusst.

Und vielleicht sollte ich Sie warnen: während des Recherchierens über die sogenannten „Malweiber“ platzt mir ab und zu die Hutschnur. Ich werde Ihnen später erklären, warum und bin gespannt, ob Sie meinen Ärger teilen.

Sie sehen, wir sind ein kleines Team.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung! Sie sind herzlich eingeladen, uns hier einen Kommentar oder per Mail Hinweise und Infos zu Ellen Tornquist mitzuteilen.

Wer weiß, vielleicht hängt bei Ihnen Zuhause ein Werk der deutschen Malerin, die in Meran in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg ihr zweites Zuhause gefunden hatte?

Dieser Blog dient als Vorbereitung für die erste Ellen Tornquist- Ausstellung dieses Jahrhunderts überhaupt – wir von der „Villa Freischütz“ sind stolz, Ihnen die phantastische Künstlerin 2021 mit zahlreichen Gemälden vorstellen zu können.

Falls Sie bis dahin nicht warten wollen: einige ihrer Werke können Sie jetzt schon in der Dauerausstellung sehen. Kommen Sie bei uns vorbei!

Per E-Mail erreichen Sie uns über: info@villafreischuetz.org

2 thoughts on “Auftakt

  • Vielen Dank für Dein Interesse, liebe Natascha! Ellen Tornquist hatte selbst keine Kinder. Aber es gibt einige Fotos von ihr mit Kind auf dem Arm, denn sie war der Familie ihres Bruders sehr verbunden. Und die Tornquiststrasse in Hamburg hat unmittelbar mit ihr zu tun. Dazu bald mehr!

  • Eine gute Idee, ein schönes Video! Ich bin gespannt und freue mich auf euren Suchweg…
    …bin perplex wenn das Bild der Ellen Tornquist langsam sichtbar wird: Die Künstlerin hat ein Kind auf dem Arm! Wie ist das möglich? Wie soll das gehen.
    Sie hat so ein offenes, kluges Gesicht-
    Ich kenne nur die Tornquiststrasse in Hamburg, und werde beim nächsten Besuch mal schauen, ob dort ein Vorname auf dem Strassenschild vermerkt ist-

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